Tipps zum Umgang mit Kopier-, Laser- und Preprint-Papieren

Die richtige Lagerung

Papier ist ein aus Holzfasern hergestelltes Naturprodukt und reagiert stark auf Schwankungen von Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die Herstellung ist darauf ausgelegt, Ihnen einen sicheren Betrieb und eine optimale Tonerübertragung zu garantieren. Zudem sind alle unsere Verpackungen mit einem Klimaschutz versehen. Um diese Qualität bis zum Gebrauch sicherzustellen, empfehlen wir Ihnen, bei der Lagerung auf Folgendes zu achten:

  • Papier immer in der Verpackung lagern
  • Abstand halten von Wärmequellen
  • Nicht an Außenwänden lagern
  • Das Papier in trockenen und eher kühlen Räumen bis maximal ca. 20 °C lagern

Verbessern Sie die Laufeigenschaften: Akklimatisieren Sie das Papier auf Betriebstemperatur.

Bei größeren Temperaturdifferenzen zwischen Lagerung und Verarbeitung raten wir zu einer Akklimatisierung:
Temperaturunterschied zwischen Lager und Kopierraum

  5 °C   10 °C   15 °C   20 °C
Std. Std. Std. Std.
1 Karton | 5 Pakete 5 12 18 35
5 Kartons | 25 Pakete 8 18 27 51
1 Palette | 200 Pakete 14 26 38 75

Setzen Sie Papierstaus ein Ende: Legen Sie das Papier richtig ein.

Ein Papierstau behindert Sie nicht nur bei der Arbeit, er ist auch ärgerlich. Das können Sie sich ersparen, indem Sie bereits durch die richtige Befüllung Ihres Druckers, Kopierers oder Fax die Basis für einen staufreien Betrieb legen.

• Ein Pfeil bezeichnet auf den meisten Packungsetiketten, auf welcher Seite das Papier zuerst bedruckt werden sollte. Die zuerst zu bedruckende Seite ist meistens jene auf der Verschlussseite des Papierpaketes.
• Die Papierpakete sollten nie über dem Knie oder einer Kante aufgebrochen werden.
• Für maximale Sicherheit können das oberste und unterste Blatt entfernt werden, weil sie im Verpackungsprozess erhöhter Beanspruchung ausgesetzt sind.
• Stärkere Papiere sollten dem manuellen Einzug zugeführt werden.
• Übrigens: Ein Auffächern und Aufschlagen des Stapels ist in der Regel nicht mehr nötig.

Papier- oder Raumfeuchte

Das Papier hat eine höhere Feuchte als die relative Feuchtigkeit der Raumluft (gleiche Temperatur vorausgesetzt):

Das Papier gibt von den Rändern Feuchtigkeit an das Umgebungsklima ab. Es tellert und beult sich. Dies wird auch als Verspannung bezeichnet (hochstehende Ecken). Es entsteht eine mehr oder weniger starke Faltenbildung (Zugfalten). Laufschwierigkeiten und statische Aufladungen sind die Folge. Achten Sie auf die richtige Temperatur (20/21 ˚C) und Feuchtigkeit im Verarbeitungsraum. Lassen Sie dem Papier Zeit, sich zu akklimatisieren.

Das Papier hat eine niedrigere Feuchte als die relative Feuchtigkeit der Raumluft (gleiche Temperatur vorausgesetzt):

Das Papier nimmt von den Rändern her Feuchtigkeit auf. Es erfährt eine mehr oder weniger starke Randwelligkeit. Die Ränder sind durch das Aufquellen der Fasern länger geworden. Es entsteht eine mehr oder weniger starke Faltenbildung. Verarbeitungsprobleme sind die Folge. Auch hier schaffen richtige Temperatur (20/21 ˚C) und Luftfeuchte Abhilfe.